Mechanische Reinigung
Als Silberputztuch wird ein Tuch bezeichnet, das mit bestimmten Substanzen getränkt ist, um die schwarze Schicht auf Silbergegenständen zu entfernen. Beim Putzen mit dem Silberputztuch wird die Oxidschicht durch eine chemischen Reaktion mit dem Silberputzmittel abgetragen; auf dem Tuch bildet sich ein schwarzer Belag. Das Silberputztuch entfernt das oxidierte Silber, so dass mit jeder Anwendung etwas Silber abgetragen wird. Es kann zur Reinigung aber auch ein handelsübliches Mikrofasertuch benutzt werden, es hat eine ähnliche Wirkung.
Elektrochemische Reinigung
Durch Einwickeln des zu reinigenden Gegenstands in Alufolie und Einlegen in eine Lösung aus Wasser und Kochsalz, Soda oder Zitronensäure wird der Silbersulfidbelag auf elektrochemischem Weg zurück zu Silber umgewandelt, indem die Elektronen vom Aluminium zum angelaufenen Silber wandern.
Der entstehende Schwefelwasserstoff ist giftig.
Silbertauchbad
Kommerziell erhältliche Tauchbäder enthalten Thioharnstoff, der das schwerlösliche Silbersulfid angreift, die Silberionen komplexiert und Schwefelwasserstoff bildet.
(Text von Wikipedia)
Silberpflege Tipp von der Haushalts-Expertin Katrin Ewald
für "Mein Nachmittag" im NDR Fernsehen
Ein Silbertauchbad (heiß wirkend) lässt sich ganz einfach selbst herstellen. Dafür legen Sie eine Plastikschüssel mit Aluminiumfolie (Glanzseite nach oben) und verteilen das Besteck darauf. Jedes Teil soll dabei die Alufolie berühren, anschließend mit kochender Kochsalzlösung (2 EL Salz auf 1 Liter Wasser) übergießen. Das Besteck so lange eingetaucht lassen, bis die Verschmutzungen verschwunden sind. Zu den Praktischen Haushaltstipps vom NDR